Stromausfall: Wenn statt dem Licht der Hut brennt…

Licht aus! – Was nun? Waren Sie schon einmal nach einem Unwetter von der Stromversorgung abgeschnitten? Sobald der Ernstfall eintritt – ist es zu spät! Dann kann man sich nur noch mit ein paar Kerzen und dem Campingkocher Abhilfe verschaffen. Lieber gleich vorsorgen und später der Stromnot gelassen entgegen blicken. 

Gründe für einen Stromausfall gibt es viele! Ein paar davon haben wir auch in Österreich bereits in der Vergangenheit erlebt. Stürme haben in den letzten Jahren immer wieder zu weitreichenden Stromausfällen geführt. Katastrophale Hochwasserereignisse und starke Schneefälle haben ebenfalls veranschaulicht wie abhängig die Gesellschaft vom öffentlichen Stromnetz ist. Besonders in den letzten 2 Jahren beherrscht das Thema BLACKOUT die Medien. Ein Stromausfall über Tage oder Wochen in großen Teilen Europas der alles verändert. Bücher und Studien schließen sogar Szenarien wie einen Terroranschlag auf das öffentliche Netz nicht aus. Doch was tun, wenn nichts mehr geht? Kommunikation (Telefon, Internet, Funk, …), Wasserver- und Entsorgung (Kanal), Stromnetz, Einkauf, öffentlicher Verkehr, Ampelanlagen – alles steht still ohne Strom!

Nehmen wir an Sie wollen Ihre Familie davor schützen bei einem Stromausfall plötzlich im Dunklen zu sitzen – zuerst müssen Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Verbraucher müssen im Bedarfsfall betrieben werden? (kVA Bedarf)
  • Wie lange soll die Einsatzzeit sein? (Stichwort: Tankgröße, Treibstofflagerung)
  • Die richtige Ausstattung macht den Unterschied! (offen/schallgedämmt, manueller Start – Fernstart oder Autostart)
  • Wo wird der Stromerzeuger aufgestellt? (Heizraum/Garage/im Freien)

Es ist Ihre Entscheidung wie ihr Haus nach einem Stromausfall aussieht!

Die Fragen im Detail:

Welche Verbraucher müssen im Bedarfsfall betrieben werden?

In der Regel sollte für einen Einfamilienhaushalt ein Gerät mit 7 kVa Maximalleistung reichen. Jedoch gibt es viele Verbraucher welche die benötigte Notstromleistung in die Höhe treiben.  Wärmepumpen zB. haben zwar einen niedrigen Stromverbrauch, aber ein sehr hohen Anlaufstrom. Ein E-Herd im Haus kann bei vollem Betrieb über 10kW Stromaufnahme haben. Dies kann auch wenn nur eine oder 2 Herdplatten verwendet wird, bei kleinen Aggregaten zu Problemen führen. Aus diesem Grund muss die Aggregatleistung für den Betrieb solcher Verbraucher höher gewählt werden (zB. ab 11 kVA). Meist geht es aber um Notstrom und da stellt sich die Frage ob man nicht Alternativen für solch große Verbraucher hat – zB. die Mikrowelle anstatt des E-Herdes, oder einen Kaminofen anstatt der Wärmepumpe. Das ELMAG-Team hilft Ihnen gerne dabei Ihren kVA Bedarf zu ermitteln!

Wie lange soll die Einsatzzeit sein?

Standardgeräte haben meist kleine Tanks verbaut, welche nach 2-4 Stunden leer sind. Soll eine Tankfüllung länger reichen so sind größere Tanks nötig (andere Modelle oder Großtankoptionen). Speziell Benzingeräte kommen in diesem Bereich aber schnell an ihre Grenzen, da Benzin nicht sehr lange lagerbar ist. Im Privatbereich kommen sie aufgrund der geringen Anschaffungskosten trotzdem in 90 % aller Fälle zum Einsatz. Da die Treibstofflagerung bei Dieselgeräten unproblematischer ist, erfreuen sich diese Stromerzeuger ebenfalls einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Die richtige Ausstattung macht den Unterschied!

Oft reicht eine normale Standardausrüstung für den Noteinsatz. Immer mehr Kunden schätzen jedoch den Komfort einer Fernstartfunktion, oder einer Automatiksteuerung bei welcher der Stromerzeuger die Hausstromversorgung im Falle eines Ausfalls selbst übernimmt. Kombinieren lässt sich dies mit einer Vielzahl an Optionen bis hin zum „smarten Stromerzeuger“ der über GSM/Internet seinen Zustand meldet und unkompliziert vom Tablet aus bedient werden kann.

Wo wird der Stromerzeuger aufgestellt?

Beim Betrieb im Freien ist nicht wirklich viel zu beachten. Lediglich das Thema Lautstärke sollte den Nachbarn zu liebe berücksichtigt werden. Bei der Aufstellung im Innenraum empfehlen wir generell schallgedämmte Gerät. Hier ist auch auf eine ausreichende Be- und Entlüftung, sowie die Ableitung der Abgase zu achten. Bei der ersten Inbetriebnahme empfiehlt es sich in jedem Fall einen Elektriker und/oder ELMAG-Spezialisten vor Ort zu haben.

Wenn Sie all diese Fragen gemeinsam mit uns beantwortet haben, können Sie nach einem Stromausfall sicher und wohlbehütet Ihr Abendessen genießen…